Sudetenbote

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Siedlungsgebiete der Deutschen in Boehmen, Maehren und Sudeten Schlesien

Willkommen zur Internet-Webseite des Sudetenboten. Sie wurde zusätzlich zur von Willi Wanka 1964 in Kanada gegründeten und heute von Hans Mirtes in Frontenhausen herausgegebenen Druckausgabe des Sudetenboten geschaffen, um Informations- und Gedankenaustausch im Sinne der Interessen, Ziele und Aufgaben der 1945-1947 entrechteten, enteigneten und vertriebenen Sudetendeutschen Volksgruppe zu fördern.

 

Der Sudetenbote unterstützt eine Europäische Union, in der alle Menschen, Volksgruppen und Völker gleichberechtigt in Frieden, Freiheit und Wohlstand miteinander leben können, im Sinne der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Konventionen über Bürger- und Menschenrechte, einschliesslich des Rechts auf Heimat. Aus diesem Grund verurteilt er die Existenz und Anwendung von Rassengesetzen, wie die in Tschechien und in der Slowakei noch immer geltenden Beneš-Dekrete, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Entrechtung, Enteignung und Vertreibung der Sudetendeutschen führten. Der Sudetenbote fördert den Versuch einer Wiedergutmachung des an den Sudetendeutschen begangenen Unrechts.


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Monday, March 22, 2010

"Politische Randgruppe"

Quantité Négligeable
Nun ist das monatelange Hickhack um die Besetzung eines der dem BdV zustehenden Posten im Stiftungsrat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung", den ursprünglich Erika Steinbach, die BdV-Präsidentin, beanspruchte, also zu Ende. Erika Steinbach hat verzichtet, und durchgesetzt hat sich damit Guido Westerwelle, derzeit Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland, und im Hintergrund stillschweigend Polens.
Die für diesen Verzicht erzielte Gegenleistung ist nicht sehr beeindruckend: Der Anteil der BdV-Mitglieder im Stiftungsrat wurde von 23 auf 28 Prozent erhöht, und die geplante Ausstellungsfläche im Deutschlandhaus soll um etwas mehr als 30 Prozent erweitert werden. Die vom BdV ebenfalls geforderte Befreiung der Stiftung von der Bevormundung durch die Politik und das direkte Berufungsrecht der Verbände für ihre in den Stiftungsrat zu entsendenden Vertreter wurden nicht erreicht, denn der Wechsel des Berufungsrechts von der Bundesregierung zum Bundestag ist nicht viel mehr als Kosmetik.
Von einem wirksamen Mitbestimmungsrecht der Vertriebenen bei der Gestaltung dieser Stiftung kann also nach wie vor in keiner Weise gesprochen werden, denn dass die übrigen 15 Mitglieder des Stiftungsrates als Freunde und Unterstützer des BdV angesehen werden können, ist selbst bei wohlwollendster Betrachtungsweise kaum anzunehmen.
Von den hehren Unterstützungsversprechen einiger Politiker ist nicht viel übrig geblieben. Die Bundeskanzlerin hat durch ihr penetrantes Schweigen kundgetan, dass die Vertriebenen ganz gewiss nicht ihre Herzensangelegenheit sind. So bleibt bei nüchterner Betrachtung die eigentlich nicht überraschende Erkenntnis, dass die deutschen Vetriebenen und ihre Interessenvertretung, der BdV, für die deutsche Politik nichts anderes sind als eine zu vernachlässigende Grösse - eine "Quantité négligeable".

Horst Löffler

8:02 pm pdt          Comments

Thursday, March 11, 2010

"Der vergessene Voelkermord"

"The Forgotten Genocide/Der Vergessene Voelkermord" war der Titel einer Konferenz, die das St.Louis Community College am 25.-27. Februar 2010 veranstaltete. Anlass war die Urauffuehrung des gleichnamigen Films, der von Studenten des College unter Leitung von Professor Ann Morrison hergestellt wurde. Dessen Inhalt sind Erlebnisberichte von Balkandeutschen, verstaerkt durch Bild- und Schriftdokumente, die unter drastischen Bedingungen von Tito-Partisanen gequaelt, gemordet und vertrieben wurden. Der Film ist Beweis dafuer, dass keine Millionenbetraege vonnoeten sind, um das Elend der deutschen Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg darzustellen.

Der Film "The Forgotten Genocide" wird ab Ende April 2010 mit deutschen Untertiteln als DVD verfuegbar sein. Seine Anschaffung und Verbreitung ist zutiefst empfohlen.

 Rudolf Pueschel.

5:56 pm pst          Comments


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