Sudetenbote

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Siedlungsgebiete der Deutschen in Boehmen, Maehren und Sudeten Schlesien

Willkommen zur Internet-Webseite des Sudetenboten. Sie wurde zusätzlich zur von Willi Wanka 1964 in Kanada gegründeten und heute von Hans Mirtes in Frontenhausen herausgegebenen Druckausgabe des Sudetenboten geschaffen, um Informations- und Gedankenaustausch im Sinne der Interessen, Ziele und Aufgaben der 1945-1947 entrechteten, enteigneten und vertriebenen Sudetendeutschen Volksgruppe zu fördern.

 

Der Sudetenbote unterstützt eine Europäische Union, in der alle Menschen, Volksgruppen und Völker gleichberechtigt in Frieden, Freiheit und Wohlstand miteinander leben können, im Sinne der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Konventionen über Bürger- und Menschenrechte, einschliesslich des Rechts auf Heimat. Aus diesem Grund verurteilt er die Existenz und Anwendung von Rassengesetzen, wie die in Tschechien und in der Slowakei noch immer geltenden Beneš-Dekrete, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Entrechtung, Enteignung und Vertreibung der Sudetendeutschen führten. Der Sudetenbote fördert den Versuch einer Wiedergutmachung des an den Sudetendeutschen begangenen Unrechts.


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Saturday, May 21, 2011

Wert und Identitaet

Harry Hochfelder, Weggefährte Wenzel Jakschs und Willi Wankas, schrieb 1984 das Vorwort zu Kurt Werners Buch "Geboren in Aussig an der Elbe". Dort schreibt er, unsere Identität betreffend, u.a. folgendes:

 

Der Wenzel-Jaksch-Kreis (Vorgänger des Internationalen Willi-Wanka-Kreises), den wir vor zehn Jahren gründeten, ist eine weltweite Gemeinschaft verwandter Geister, die sich als eine Art sudetendeutsche Denkschmiede sehen. Er hat nicht den Ehrgeiz, Ämter und Funktionen anzustreben, und er will auch nicht der einen oder anderen politischen Partei das Wort reden. Er will lediglich der Volksgruppe dienen, indem er ihr seine Gedanken und Erfahrungen zur Verfügung stellt, wobei er sich nach Möglichkeit von der Tagespolitik fernhalten will. Darin liegt keine Überheblichkeit, nur eine praktische Nutzung des Umstands, daß wir aufgrund unserer räumlichen und zeitlichen Distanz manchmal glauben, in einer besseren Lage zu sein, den Wald und nicht nur die Bäume zu sehen.

 

Und woanders, die Wertegemeinschaft EU betreffend, schreibt er:

 

Die Lösung der nationalen Frage in Europa wird die vornehmste Aufgabe der Europäer in den kommenden Jahren und Jahrzehnten sein. Ein Teil dieser Aufgabe ist die Rückgabe des Sudetengebiets an die Sudetendeutschen, nicht wegen des verloren gegangenen materiellen Besitzes und nicht als Racheakt gegen die Tschechen, sondern weil die Freiheit und das Heimatrecht aller Europäer unteilbar ist. Sie bleiben bedroht, solange die Freiheit und das Heimatrecht einer einzigen Volksgruppe mit Füßen getreten werden.

 

In diesem Sinne freue ich mich auf das Wiedersehen zum Seminar des Internationalen Willi-Wanka-Ktreises vom 13. bis 17. Juni 2011 im Heiligenhof.

 

Rudolf Pueschel

ä
10:58 am pdt          Comments


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