Sudetenbote

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Siedlungsgebiete der Deutschen in Boehmen, Maehren und Sudeten Schlesien

Willkommen zur Internet-Webseite des Sudetenboten. Sie wurde zusätzlich zur von Willi Wanka 1964 in Kanada gegründeten und heute von Hans Mirtes in Frontenhausen herausgegebenen Druckausgabe des Sudetenboten geschaffen, um Informations- und Gedankenaustausch im Sinne der Interessen, Ziele und Aufgaben der 1945-1947 entrechteten, enteigneten und vertriebenen Sudetendeutschen Volksgruppe zu fördern.

 

Der Sudetenbote unterstützt eine Europäische Union, in der alle Menschen, Volksgruppen und Völker gleichberechtigt in Frieden, Freiheit und Wohlstand miteinander leben können, im Sinne der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Konventionen über Bürger- und Menschenrechte, einschliesslich des Rechts auf Heimat. Aus diesem Grund verurteilt er die Existenz und Anwendung von Rassengesetzen, wie die in Tschechien und in der Slowakei noch immer geltenden Beneš-Dekrete, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Entrechtung, Enteignung und Vertreibung der Sudetendeutschen führten. Der Sudetenbote fördert den Versuch einer Wiedergutmachung des an den Sudetendeutschen begangenen Unrechts.


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Wednesday, February 6, 2013

Erfolg!

Es ist erstaunlich, daß der Völkermord an den Sudetendeutschen nach 6 Jahrzehnten noch immer eine Rolle in einem tschechischen Wahlkampf spielt. Wenn nämlich die Sudetendeutschen nichts anderes als "Landesverräter, die man 1945/46 hätte an die Wand stellen sollen" oder "Hitlers Fünfte Kolonne" waren, dann hätte man sie nach dem "Abschub" doch schnell vergessen sollen. Warum waren/sind die Tschechen dazu nicht in der Lage?

An einem schlechten Gewissen kann es nicht liegen, denn: 1. haben Räuber und Mörder kein gut ausgeprägtes Gewissen; 2. sind die Täter von damals zum großen Teil gestorben (in keinem Fall können sie 55% der tschechischen Bevölkerung stellen); 3. sind die, die noch leben, durch ein Straffreiheitsgesetz gesetzlich geschützt.

 Auch ist es unwahrscheinlich, daß deutsche Politiker die Erinnerung an Nachkriegsverbrechen an Deutschen wachzuhalten helfen. Um nämlich in der BRD politische Karriere machen zu können, muß man der "politischen Korrektheit" fröhnen, die ausschließlich deutsche Täter, niemals aber deutsche Opfer erlaubt. Mehr als Sympathie können die deutschen vertriebenen von deutschen Politikern daher nicht erwarten.

Könnte es daher sein, daß ein "Fähnlein Aufrechter" mit Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit dafür verantwortlich zeichnet, daß die Nachkriegsverbrechen an Deutschen (noch) nicht vergessen sind?

Zur Zeit der Aufnahme Tschechiens in die EU trotz der völker- und menschenrechtswidrigen Beneschdekrete erklärte EU-Erweiterungskommissar Verheugen, ein Deutscher: In dreißig Jahren spricht niemend mehr über die Beneschdekrete, aber die EU wird in aller Munde sein. Herr Verheugen, Sie liegen schief. Sogar in hundert und mehr Jahren werden die Beneschdekrete, die "schrecklichste Gesetzgebung in der Gewschichte der Menschheit (W.Philipp)", noch diskutiert werden; die EU hingegen wackelt bereits heute.

Rudolf Pueschel

PS. Die im ersten Paragraphen aufgeführten Zitate stammen aus dem Mund des vor zwei Wochen gewählten neuen tschechischen Staatsoberhaupts mit <namen Zeman. Für das "Fähnlein der Aufrechten" gibt es daher noch viel zu tun.

7:00 pm pst          Comments


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